Malerbetrieb Biesalski GmbH
 

Aktuelles

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Emscher Kunst

Im Rahmen der Kultur­haupt­stadt Euro­pas RUHR.2010 findet vom 29. Mai bis zum 5. Septem­ber 2010 mit EMSCHER­KUNST.2010 eine Aus­stellung statt, die den Land­schafts­raum ent­lang des Flusses Emscher in den Fokus rückt. Das Herz­stück des Neuen Em­scher­tals bildet dabei die Emscher-Insel: Mit einer Fläche von elf Qua­drat­kilo­metern er­streckt sie sich auf einer Länge von 34 Kilo­metern zwischen den Städten Castrop-Rauxel im Osten und Ober­hausen im Westen. Begrenzt wird sie im Norden durch die Em­scher sowie im Süden durch den Rhein-Herne-Kanal.

Dieser spannende, durch unter­­schied­­lichste Nut­zungen ge­prägte Raum wird von 40 Künst­lerinnen und Künstlern in 20 Kunst­­werken für die Be­su­cher erleb­bar gemacht.

Eines dieser Kunst­werke ist die „Gesell­schaft der Amateur-Ornithologen“ von Mark Dion.




Dion ist seit über 20 Jahren pas­sio­nier­ter Samm­ler. Aus dieser gerade­zu obses­siven Haltung heraus ent­wickelt er Objekte, Skulp­turen und Foto­arbeiten und arran­giert sie zu Instal­la­tionen, die oft wie natur­kund­liche Schau­räume oder Museums­präsen­tationen an­muten. Eine solch mate­rial­reiche Instal­lation realisiert Mark Dion auch für die Aus­stellung EMSCHER­KUNST.2010: Ein monu­mental anmu­ten­der Gastank, den der Künst­ler bei seinen Er­kun­dungen auf der Emscher­insel auf der ehe­ma­ligen Klär­anlage in Herne ent­deckt hat, ist in eine merk­würdige Behau­sung ver­wan­delt worden: Diese Industrie­form, die aus der Ent­fer­nung wie ein ge­stran­detes U-Boot erscheint, wurde zu einer begeh­baren ‚For­schungs­station’ um­gebaut.

Im Gegensatz zu dem indus­triell be­las­senen, kargen Äu­ßeren des Tanks insze­niert Mark Dion im Inneren die einla­den­de Atmos­phäre eines ‚Gentle­man-Club’ ganz im Stile von Jules Vernes U-Boot Nautilus. Dieser liebe­voll skurrile Ort der Begeg­nung und des Ge­sprächs ist vom Künst­ler mit zahl­reichen Gegen­stän­den und Büchern zum Thema Ornitho­logie aus­ge­stattet worden, um den Besucher für das Thema Natur und im Be­son­deren den Vogel­schutz zu sensi­bi­li­sie­ren. Der ehe­malige Gastank als ‚Beob­achtungs­station’ will den Blick auf die Um­ge­bung neu lenken und schär­fen und gleich­zeitig die Aus­stellungs­besucher einladen, sich zu treffen und mit­ein­ander aus­zu­tauschen.


EMSCHER­KUNST.­2010

Das Projekt EMSCHERKUNST.2010 ist ein Ko­opera­tions­projekt der RUHR.2010 GmbH, der Emscher­genossen­schaft und des Regio­nal­ver­ban­des Ruhr.
Das Projektbüro EMSCHERKUNST.­2010 ist ge­mein­sam mit dem Kurator Prof. Florian Matzner für die Or­ga­ni­sa­tion der Aus­stellung zu­stän­dig.
EMSCHERKUNST.­2010 wird über­wie­gend mit Mitteln des Landes (Staats­kanzlei NRW, Minis­terium für Um­welt und Natur­schutz, Land­wirt¬schaft und Ver­braucher­schutz NRW und Minis­terium für Bauen und Ver­kehr NRW) und aus EU-ZIEL2-Mitteln (Öko­lo­gie­pro­gramm Emscher-Lippe) finan­ziert und durch die drei Koope­ra­tions­part­ner ko­finanziert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.emscherkunst.de.